Weitere Absagen wegen Corona

Wie bereits mitgeteilt, wurde die Informationsveranstaltung am 1. April 2020 abgesagt und soll nachgeholt werden.

Darüber hinaus wurden nun auch das WDR Stadtgespräch, welches für den 7. Mai geplant war, abgesagt und soll zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden.

Auch die Stadt Xanten hat uns mitgeteilt: "am 19.05.2020 sollte das Xantener BürgerGESPRÄCH Salzbergbau in der Mensa des städtischen Stiftsgymnasiums stattfinden. Aufgrund der aktuellen Ausbreitung des Coronavirus muss das Xantener BürgerGESPRÄCH Salzbergbau am 19.05.2020 bedauerlicherweise leider  abgesagt werden. Grundsätzlich ist es seitens der Stadtverwaltung Xanten beabsichtigt, die Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen."

Aus Rheinberg haben wir zwar noch keine offizielle Absage erhalten, allerdings gehen wir stark davon aus, dass auch diese Veranstaltung nicht - wie geplant bis Ende April - stattfinden kann.

 

Bericht über unsere Flyer-Aktion

Die Rheinische Post berichtete in Ihre Ausgabe vom 2. März über unsere Flyer-Aktion in den neu geplanten Abbaugebieten.

Die Bürgeriniative bietet eine kostenfreie Mitgliedsschaft an, die Sie auch online abschließen können: Online-Mitgliedsantrag.

Wir finanzieren unsere Aktivitäten ausschließlich aus Spenden! Unterstützen Sie uns durch Ihre Spende! Weitere Informationen finden Sie in der Rubrik: Spendenmöglichkeit

 

Den Bericht können Sie sich ansehen, indem Sie auf das Bild klicken.

Foto: RP/Markus Werning

 

Kurzbericht im WDR 5 Morgenecho

Der WDR berichtete über die Problematik der Auswirkungen durch den Salzabbau im WDR Morgenecho am 05.02.2020. Die Bürgerinitiative fordert, den Beitritt in die Schlichtungsstelle als einen Bedingung für das Genehmigungsverfahren zu machen.

Den Bericht können Sie hier nachhören: https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-morgenecho-westblick/audio-salzabbau-am-niederrhein-sorge-vor-schaeden-100.html

 

K+S droht weiteres Horrorjahr - Aktie im freien Fall

Die ARD Börse berichtete am 24.01.2020 über die aktuelle Misere bei der K+S:

https://boerse.ard.de/aktien/k-plus-s-droht-weiteres-horrorjahr100.html

 

Erneute Informationsveranstaltung in Borth - wie schon in Birten - restlos überlaufen!

 

Leider konnten wir am 27. Januar 2020 aus Platzgründen in der Gaststätte zur Post in Borth nicht mehr jeden erschienenen Bürger in den Saal hineinlassen. Die Kapazitätsgrenze von 200 Teilnehmern war bereits um 19:00 Uhr erreicht, so dass wir den Einlass schließen und viele Interessierte unverhoffter Dinge wieder nach Hause schicken mussten.

Wir fordern die Städte Rheinberg und Xanten, sowie die Gemeinde Alpen auf, kurzfristig weitere Informationsveranstaltungen in entsprechend großen Räumlichkeiten zu organisieren.

Wir haben bereits mit Bürgermeister Thomas Görtz (Xanten), sowie Bürgermeister Thomas Ahls (Alpen) gesprochen. In beiden Städten werden im März jeweils eine weitere Veanstaltung geplant. Sobald die Termine feststehen, werden wir diese hier und in den Zeitungen veröffentlichen. Aus Rheinberg haben wir bisher noch keine Antwort erhalten.

Einen kurzen Bericht zur Veranstaltung haben wir im Lokalkompass veröffentlicht.

 

Foto: Bürgerinitiative - Informationsveranstaltung in Borth

 

Salzabbau bald auch unter Ihrem Gebäude?

Neue Gebiete in Xanten/Birten/Veen/Alpen/Menzelen/Borth/Wallach geplant !

 

Die Bürgerinitiative der Salzbergbauge­schädigten NRW e.V. macht auf die geplante Erweiterung des Salzbergbaus in den Bereichen Xanten/Birten/Veen und Menzelen-West/Borth/­Wallach aufmerksam. Die Firma K+S Minerals and Agriculture GmbH (vormals Esco) plant den bestehenden und bereits zeitlich über das Jahr 2025 verlängerten Rahmenbetriebsplan noch durch neue, bisher nicht vom Salzabbau betroffene Gebiete, zu erweitern. Die Ausweitung des geplanten Salzabbaus soll insgesamt zu Senkungsbereichen in der Größe von ca. 4700ha führen. Die Vorbereitungen dieses Verfahrens hat die Firma Solvay/ESCO/Cavity durch eine planerische Mitteilung eröffnet. Die Erörterung des geplanten Umfangs und der Inhalte der Umwelt­verträg­lichkeits­prüfung wurden in einem Scoping Termin am 26.11.2019 den betroffenen Kommunen und Verbänden sowie der Bürger­initiative vorgestellt.

Kartenmaterial aus der Planerischen Mitteilung - veröffentlicht im RIS der Stadt Xanten

Es wird zu großflächigen Senkungen kommen !

Auch außerhalb der 5 cm Linie gibt es noch Senkungen bis zur Nulllinie

Die folgende Karte zeigt die prognostizierten maximalen Senkungen (in cm) im Abbaugebiet nach Bodenruhe:

 Kartenmaterial aus der Planerischen Mitteilung - veröffentlicht im RIS der Stadt Xanten

Gerade im Randgebiet sind Schäden am Größten

Aus den Erfahrungen aus dem Altabbaugebiet (Büderich, Ginderich, Menzelen, Borth, Wallach) treten vor allem im Randgebiet die größten Schäden auf. Die folgende von der Bürgerinitiative erstellte Grafik gibt einen Einblick in die Problematik

Schadensbilder zweier Gebäude im Randgebiet

 

 

Was kommt noch auf den Bürger zu?

Es ist bisher noch nichts entschieden, aber sollte der Bergbau in diesen Gebieten kommen, so bringt das beträchtliche Veränderungen für alle betroffenen Bürger/innen mit sich, die in diesem Abbaugebiet und darüber hinaus wohnen:

  • Senkungen des Erdreiches bis zu 3 Metern!
  • Schäden an Gebäuden, Schieflage, Risse bis hin zur möglichen Zerstörung der kompletten Bausubstanz,
  • Fehlende Neutralität bei der Bewertung der Schäden. Diese erfolgt durch das Bergbauunternehmen selbst. Es gibt bisher noch keine Bereitschaft der Unternehmen, sich der Schlichtungsstelle Bergschaden NRW anzuschließen.
  • Schäden an der Infrastruktur: Abwasserkanalbrüche in den Straßen und an den Hausanschlüssen,
  • Vernässungen von Kellern und Grundstücken durch Grundwasser
  • Deutlich erhöhte Hochwassergefahren - die Abbaugebiete werden zur „BADEWANNE“ ohne Abfluss,
  • Bei einer Überschwemmungs-Katastrophe werden durch die Bodensenkung wesentlich größere Gebiete überflutet als bishser, ebenso wird die Schadenshöhe und Gefährdung der Bevölkerung wesentlich erhöht,
  • Tag und Nacht, gibt es Sprenggeräusche und leichte Erschütterungen,
  • Absenkungsauswirkungen bis zu 200 Jahre sind prognostiziert somit unvermeidbar Langzeitschäden zu erwarten,
  • Bei den  prognostizierten Absenkungszeiträumen von 200 Jahre beträgt die Haftung des Bergbauunternehmens nur 30 Jahre. Danach steht der Bürger und Grundbesitzer alleine für den Schaden gerade der durch den Bergbau entstanden ist nach der heutigen Rechtsprechung.
  • Es könnte sich eine Wertminderung Ihrer Immobilie und der Grundstücke ergeben.
  • Keine Rechtschutzversicherung bezahlt die Klagen gegen den Bergbau.

 

Gemeinsam sind wir stark!

 

Es hat sich inzwischen ein Kreis von Bürgern zusammengeschlossen, die mit der Bürgerinitiative zusammen an weiteren Aktivitäten arbeitet.

Schließen Sie sich dieser Gruppe an und unterstützen Sie uns! Kontaktieren Sie uns über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Wir zählen auf Sie!

 

Neben den Informationsveranstaltungen haben wir eine neue Rubrik auf unserer Homepage eingefügt: Neue Abbaugebiete (Xanten/Birten/Veen sowie Alpen/Borth/Menzelen). Dort finden Sie weitere Informationen zum Thema.

 

Werden Sie kostenfrei Mitglied!

Die Mitgliedschaft in der Bürgerinitiative ist kostenlos. Werden Sie noch heute Mitglied und nutzen Sie unseren Online-Mitgliedsantrag.