Klageverfahren gegen die Erweiterung des Salzabbaus

Wir informieren

(Update 29.01.2026)

Die Klage wurde fristgerecht eingereicht und mit einer umfassenden Klagebegründung vom 23. Juli 2025 weiter ausgeführt.
Neben der Bürgerinitiative haben weitere 13 Kläger ihre Klagen eingereicht. Die Kläger haben sich im Bündnis 
Schulterschluss – Gemeinsam gegen die Genehmigung der Erweiterung zusammengeschlossen.
 
Aktuell befindet sich das Verfahren beim Oberverwaltungsgericht Münster.
 
Das Land NRW hat am 27. Januar 2026 mitgeteilt, dass ihre Klageerwiderung im laufenden Verfahren erst Anfang März 2026 eingereicht wird.
Aus Sicht der Bürgerinitiative zeigt sich hier ein strukturelles Problem:
Während die Klägerseite im Planfeststellungsverfahren sehr kurze und strikt bemessene Fristen für ihre Stellungnahmen einhalten muss, kann der Beklagte seine Erwiderung ohne feste Fristvorgaben verschieben.
 
Hinzu kommt, dass K+S aufgrund des vom Land angeordneten Sofortvollzugs bereits in den neuen Abbaugebieten arbeiten darf. Damit entsteht auf Beklagtenseite kein faktischer Zeitdruck.
Die BI sieht die Gefahr, dass dies zu einer Verzögerung der gerichtlichen Auseinandersetzung führt — insbesondere, da die Klageerwiderungen für 14 parallel laufende Klägerverfahren nun erheblich verspätet vorgelegt werden sollen.
 
👉 Den aktuellen Stand des Klageverfahrens können Sie hier nachlesen:

( Lesen Sie hier weiter)

 

📅 Nächste gemeinsame Veranstaltung

Informationsabend des Schulterschlusses

Donnerstag, 26. Februar 2026 – 19:00 Uhr
Gaststätte „Zur Deutschen Eiche“, Bernshuck 33, 46519 Alpen (Menzelen‑Ost)
Thema: Auswirkungen der genehmigten Erweiterung des Salzabbaus
Schwerpunkte:
  • Wasserkreislauf & Klimawandel
  • Bergsenkungen, Trinkwasser und Landwirtschaft
  • Hochwasserschutz & Starkregen
  • Zukunft des Niederrheins

📱 WhatsApp‑Kanal des Schulterschlusses

Bleiben Sie auf dem Laufenden — alle Neuigkeiten aus dem Klageverfahren und dem Bündnis:
👉 „Schulterschluss – Gemeinsam gegen die Genehmigung zum weiteren Salzabbau am Niederrhein“
https://whatsapp.com/channel/0029VbBrrbNDp2QEWifqlM43 

Einwendung zur Deicherhöhung in Birten

Sie richtet sich nicht gegen die notwendige Erhöhung des Deiches an sich!

Die Bürgerinitiative der Salzbergbaugeschädigten NRW e. V. hat fristgerecht bis zum 19.12.2025 bei der Bezirksregierung Düsseldorf (Dezernat 54 – Wasserwirtschaft) eine Einwendung gegen die geplante Deicherhöhung am rheinfernen Deich in Xanten-Birten eingereicht.

Dabei ist uns eines besonders wichtig klarzustellen:

👉 Die Einwendung richtet sich nicht gegen die notwendige Erhöhung des Deiches an sich.
Die durch den Salzbergbau verursachten Bergsenkungen von bis zu 2,83 Metern sind eine unumkehrbare Tatsache. Die Deicherhöhung ist daher aus Gründen des Hochwasserschutzes zwingend erforderlich.

Weitere Informationen

Bericht zur Podiumsdiskussion der 14 Kläger gegen die Erweiterung des Salzbergbaus am Niederrhein am 1.10.2025 in St. Peter Büderich

Genehmigte Erweiterung des Salzbergbaus

[Wesel, 08.10.2025] Dietmar Pesch (WDR) moderierte die Veranstaltung mit dem Titel „Schulterschluss – Gemeinsam gegen die Genehmigung zum weiteren Salzabbau durch K+S am Niederrhein“, die vom Bündnis der Kläger organisiert wurde. Die Diskussion brachte Vertreter der Kläger sowie den Werksleiter von K+S zusammen. Zur mittlerweile zweiten Veranstaltung des Bündnisses kamen über 200 interessierte Teilnehmer.

Hintergrund: Gegen die von der Bezirksregierung Arnsberg erteilte Genehmigung zur Erweiterung des Salzabbaus am Niederrhein klagen insgesamt 14 Kläger, darunter Kommunen, Verbände, Institutionen und Privatpersonen. Ziel des Bündnisses ist es, die Öffentlichkeit über die Risiken des weiteren Salzabbaus zu informieren und politischen Entscheidungsträgern die Sorgen der Region deutlich zu machen.

Podium: Auf dem Podium saßen (v.l.) der Sachverständige Peter Immekus, Der Anwalt Dr. Michael Terwiesche, MdB Sascha van Beek, Torsten Schäfer als Vorsitzender der Bürgerinitiative Salzbergbaugeschädigte e.V., Rainer Gellings, Deichgäf DuX, der Werksleiter K+S Dr. Jürgen Choné, vorn: Pfarrer Dietmar Heshe 

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Der aktuelle Abbau und was auf den Bürger*innen zukommt?

Der Bergbau verursacht gravierende Schäden!

Die Erweiterung des Salzbergbaus in neue Gebiete in Xanten, Alpen und Rheinberg ist genehmigt worden. Insgesamt 14 Kläger haben gegen den Planfeststellungsbeschluss geklagt. Da ein Sofortvollzug im Planfeststellungsbeschluss genehmigt wurde, hat die K+S bereits damit begonnen, in neuen Gebieten mit dem Abbau zu beginnen. Nach unseren Informationen befindet sich der aktuelle Abbau im Bereich des Augustusrings/Fürstenberg. Von mehreren Xantener Bürger*innen wurden bereits über die Sprengerschütterungen und das Wackeln der Gläser in den Schränken berichtet. Der Bergbau bringt beträchtliche Veränderungen für alle betroffenen Bürger/innen mit sich, die in diesem Abbaugebiet und darüber hinaus wohnen. Die gesamten geplanten Abbaugebiete, sowie weitere Informationen finden sie auch in der Rubrik Neue Abbaugebiete.

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Die nächste Radiosendung

Freitag, 13. Februar 2026, 20:04 Uhr:
Das Thema der Sendung wird noch bekanntgegeben.

Alle Sendungen können Sie sich noch einmal anhören: Die BI in Radio und TV .

Wir berichten regelmäßig im Radio KW Bürgerfunk über den Salzbergbau. Jeweils am 2. Freitag eines Monats werfen wir einen Blick auf den Salzbergbau, auf aktuelle Entwicklungen zum anstehenden Planfeststellungsverfahren und führen Interviews mit Experten durch.

 

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