Die ordentliche Mitgliederversammlung der Bürgerinitiative der Salzbergbaugeschädigten NRW fand am Donnerstag, den 12. Januar 2017 in der Gaststätte van Gelder in Büderich statt.

Nach der Begrüßung der Anwesenden bedankte sich Wilhelm Fischer (1. Vorsitzender der Bürgerinitiative) für die gute Zusammenarbeit im Vorstand und Beirat.

In seinem Rückblick auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres bezeichnete er die  Informationsveranstaltung am 10.11.2015 Startschuss für die Gründung der Bürgerinitiative. Damals war eine große Zahl betroffener Bürger im Saal van Gelder in Büderich versammelt, um sich über die Entwicklung der Bodensenkung im linken Rheinbogen zu informieren.
Bereits gute 2 Monate später - am 14.01.2016 wurde der Verein gegründet.

In den vielen Gesprächen mit den Vertretern der Landes- und Kommunalpolitik, wurde das Bewusstsein geschärft, dass die Probleme durch die Senkungen des Salzbergbaus, keine Einzelfälle sind. Bereits in mehreren Sitzungen des Unterausschusses Bergbausicherheit in Düsseldorf wurde das Thema behandelt und diskutiert.

Positiv äußerte sich Wilhelm Fischer über die in den letzten Monaten erfolgten Gespräche mit der Stadt Wesel und den Stadtwerken in Wesel. Momentan wird im Auftrag der Stadt eine topographische Erhebung der Orte Büderich und Ginderich durchgeführt. Diese werde im Sommer dieses Jahres abgeschlossen sein. Aus dem Ergebnis der Untersuchung wird es möglich sein, Fließwege bei Starkregen zu simulieren. Bereits im Vorfeld können Maßnahmen abgeleitet werden, um dieses Problem zu minimieren.

Auch mit den Vertretern der Cavity und LINEG sind erste Gespräche durchgeführt worden. Es wurden bereits weitere Gespräche vereinbart, um Lösungsansätze zu finden. Die Bürgerinitiative fordert weiterhin die Aufnahme des Salzbergbaus in die Schlichtungsstelle Bergschaden NRW, welches von der Cavity rigoros abgelehnt wird.

Bei den Wahlen ergaben sich die folgenden Ergebnisse:
Markus Skeide (Rheinberg-Borth) wurde als stellvertretender Vorsitzender,
Xaver Merkl (Wesel-Büderich) als Kassierer einstimmig wiedergewählt.

Neu in den Beirat wurde Hans-Peter Feldmann (Xanten-Birten) gewählt. Er wird die Bürgerinitiative vor allem in Sachen Hochwasserschutz beraten.

Nach den Wahlen wurde das Planfeststellungsverfahren „Gewässerregulierung Nordgebiet bis zum Zeitschnitt 2025 „der LINEG angesprochen, über welches bereits in der Presse berichtet wurde. Die Bürgerinitiative rät in diesem Zusammenhang jedem Bürger, sich die ausgelegten bzw. im Internet veröffentlichten Unterlagen anzusehen. Bis zum 01.03.2017 ist es möglich, Einwendungen gegen die einzelnen Maßnahmen einzureichen. Auf der Homepage der Bürgerinitiative gibt es dazu weitergehende Informationen (inkl. Übersicht der Auslageorte): http://salzbergbaugeschaedigte.de/index.php/planfeststellungsverfahren. In Kürze werden wir darüber hinaus Informationen zum Einwendungsschreiben veröffentlichen.

Einige Informationen:
Aktuelle Mitgliederzahl: 992
Die Mitgliedschaft ist kostenlos
Mitglied werden kann jede/r volljährige Bürger/in ganz einfach im Internet unter:
http://salzbergbaugeschaedigte.de/index.php/mitgliedsantrag