Der Termin für die Jahreshauptversammlung steht fest!

Liebe Mitglieder, bitte notieren Sie sich den folgenden Termin:

Donnerstag, 12. Januar 2017 um 19:30 Uhr in der Gaststätte van Gelder, Büderich.

 

21.000 Senken in Büderich und Ginderich, die größer als 10cm sind!

 

In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses in Wesel wurde über die Überschwemmungsproblematik in Büderich gesprochen.

 

Die Bürgerinitiative hat in den vergangenen Monaten verstärkt auf die Problematik der Senkungen und der damit verbundenen Überschwemmungsgefahr bei Starkregen hingewiesen (vgl. Pressespiegel). Daher sind wir positiv überrascht, dass dieses Thema nun ausführlich in der Sitzung des Haupt- und Finazausschusses in Wesel am 06.09. besprochen wurde. 

 

Wie wir bereits berichtet haben, wurde für Büderich in den vergangenen Monaten eine Kanalüberprüfung durchgeführt. Die Stadtwerke Wesel haben eine Abflussakkumulation (Oberflächenabflussmodell / Fließweganalyse) vorgenommen. Die Kanalsysteme sind bereits überdimensioniert, sind aber nicht für Starkregenereignisse ausgelegt. Eine weitere Vergrößerung der Kanäle steht nicht zur Debatte, da diese dann zu groß wären und die Gefahr bestünde, dass Sie trockenfallen.

 

Darüberhinaus wurden von Büderich Luftaufnahmen in einem Raster von 25x25cm aufgenommen, aus denen hervorgeht, dass es ca. 21.000 Senken in Büderich gibt, die größer als 10cm sind. Dieses Ergebnis hat den Ausschuß nun veranlasst, diese Thematik mit der Lineg, Cavity, Esco sowie der Bezirksregierung zu besprechen, um mögliche Lösungen zu erarbeiten. So sollen die Höhenlagen ausgearbeitet werden, um Mulden am Ortsrand bzw. in Feldern zu ermitteln, in die das Wasser bei solchen Ereignissen abgeleitet werden kann.

 

Das Ergebnis der Untersuchung wurde im Ratsinformationssystem der Stadt Wesel veröffentlicht (Link zum pdf-Dokument)

Über diese Sitzung wurde auch in der RP vom 08.09.2016 und in der NRZ vom 09.09.2016 berichtet.

 

Wir fordern eine Schiedsstelle und erstellen ein Schadenskataster!

 

Wie bereits in der Presse angekündigt, erarbeiten wir ein Schadenskataster. Die von der Solvay beauftragte Firma Cavity spricht auch gegenüber der Landesregierung nur von Einzelfällen.

Darüberhinaus von anderen Schadensursachen, die nicht den Salzbergbau betreffen.

 

In dem Bericht der Lokalzeit NRW vom 06.05.2016 wurden unter anderem die Probleme an den katholischen Kirchen in Büderich und Menzelen dargestellt. Den Bericht können Sie in der Rubrik "Die BI im Fernsehen" noch einmal ansehen.

 

Der Landtagsabgeordnete René Schneider (SPD) nimmt klar Stellung in dem Interview auf die Frage des WDR Redakteurs:

"Jetzt sagt die Cavity aber, wir haben bisher immer einvernehmliche Lösungen gefunden. Wir haben das ganz gut im Griff. So eine Schiedsstelle brauchen wir gar nicht. Was sagen Sie dazu?"

 

Rene Schneider: "Wenn alles einvernehmlich gelaufen wäre, gäbe es zum einen die Bürgerinitiative nicht - mit den vielen vielen Menschen, die sich da organisiert haben - ich glaube zur Gründungsveranstaltung waren mehrere hundert zugegen, die ja auch ihre Wut zum Ausdruck gebracht haben. Und wenn es wirklich alles einvernehmlich gewesen wäre, sage ich - Mensch Cavity, Ihr habt kein Risiko - kein finanzielles - dann könnt Ihr auch beitreten. Weil letzten Endes ja finanziell zum Tragen kommen für die Cavity nur solche Fälle, die auch tatsächlich vorgebracht werden bei der Schiedsstelle. Gibt es keine, kostet sie auch nichts." [...]

 

(Zum Ende des Interviews plädiert René Schneider noch einmal für die Schiedsstelle), "weil letzten Endes hinter der Cavity steht eine Solvay und die Solvay hat im vergangenen Jahr 400 Millionen Euro Gewinn gemacht und ich glaube da sollte noch genug in der Portokasse sein, um den Menschen zu ihrem Recht zu verhelfen." 

 

Auch aus unseren Gesprächen mit Bürgern wissen wir, dass viele Schäden vorhanden sind und wie Cavity damit umgeht (Zitat eines Betroffenen: "Im Treppenhausbereich und in der Wirtschaftsküche sind die Risse gut zu erkennen, und es werden immer mehr, nur die Cavity erkennt diese nicht an."). Auch der Pressebericht in der NRZ vom 26.01.2016 zeigt das dreiste Vorgehen der Cavity: "Denn in 99,5 Prozent aller gut 600 Fälle habe es in den vergangenen 25 Jahren einvernehmliche Lösungen mit den Hauseigentümern gegeben. Diese Zahl nennt Reinhard Maly, Geschäftsführer und Markscheider der Cavity GmbH mit Sitz in Rheinberg. „Wir werden im Zweifelsfall immer für den Bürger votieren“, sagt Maly. „Es sei denn, es handelt sich nicht um Bergschäden."

 

Um das zu ändern und die Gesamtheit der vielen Schäden im Abbaugebiet zu dokumentieren, erstellen wir nun ein Schadenskataster. Wir bitten Sie um Ihre Mithilfe!

 

Überprüfen Sie Ihre Gebäude und Grundstücke auf Schäden! Melden Sie uns Ihre Schäden!

Welche Schäden auftreten können zeigt das folgende Schaubild:

(vielen Dank an Herrn Immekus für die Erlaubnis zur Nutzung des Bildes auf unserer Seite)

 

Ihr Schaden wird von uns nur registriert. Der Cavity sollten Sie den Schaden zusätzlich melden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Sie haben noch keine Schäden am Haus und denken, dass Sie nicht betroffen sind?

Dann stellen Sie sich bitte nur diese eine Frage:

Wohne ich im Salzabbaugebiet der Esco bzw. im ehemaligen Abbaugebiet der Solvay?

 

SIE SIND BETROFFEN !

 

Vielleicht noch nicht heute, aber in der Zukunft!

 

Unterstützen Sie uns! Werden Sie Mitglied (Hier finden Sie den Antrag)! Die Mitgliedschaft ist kostenlos!

 

Machen Sie Werbung im Freundeskreis und Bekannten-Kreis!

Laden Sie sich die Beitrittserklärung zum Ausfüllen im Download-Bereich unserer Homepage herunter.

 

Mit einer großen Mitgliederzahl können wir die Forderung nach einer dringend notwendigen Schlichtungsstelle wesentlich stärker untermauern.

 

Nur gemeinsam und mit einer repräsentativen Anzahl von Vereinsmitgliedern können wir unser Vereinsziel und damit die Regulierung berechtiger Ansprüche erreichen!