Weitere Informationsveranstaltung zu den neuen Abbaugebieten im März

Aufgrund des großen Interesses an unserer Veranstaltung am 09.01.2020 werden wir eine weitere Veranstaltung im März durchführen. Sobald der Termin feststeht, werden wir ihn bekanntgeben!

 

Einladung zur Jahreshauptversammlung

 

hiermit laden wir unsere Mitglieder zu unserer diesjährigen ordentlichen Mitgliederversammlung am
Montag, 27. Januar 2020 um 19:30 Uhr in die Gaststätte zur Post, Borther Straße 213, Rheinberg-Borth ein.

Als Tagesordnung ist vorgesehen:

1. Begrüßung
2. Informationen zur geplanten Erweiterung des Salzbergbaus (neue Abbaugebiete in Xanten/Birten/Veen & Borth/Drüpt/Menzelen) (auch für Nicht-Mitglieder)
3. Feststellung der Anzahl der stimmberechtigten Mitglieder
4. Genehmigung der Tagesordnung
5. Protokoll der Jahreshauptversammlung vom 29.01.2019
6. Bericht des Vorsitzenden
7. Bericht des Kassierers
8. Bericht der Kassenprüfer
9. Entlastung des Vorstandes
10. Neuwahlen
a) Wahl des 1. Vorsitzenden (2 Jahre)
b) Wahl des Schriftführers (2 Jahre)
c) Wahl von 1 Beisitzer (3 Jahre)
d) Wahl von 2 Kassenprüfern
11. Ausblick auf 2020
12. Verschiedenes

Ergänzende Anträge oder Anregungen bitten wir fristgerecht bis zum 20. Januar 2020 beim Vorstand schriftlich einzureichen.

Der Vorstand

Wesel, 09.01.2020

 

 

Salzabbau bald auch unter Ihrem Gebäude?

Neue Gebiete in Xanten/Birten/Veen/Alpen/Menzelen/Borth/Wallach geplant !

 

Informationsveranstaltungen finden am 9. Januar in Birten und am 27. Januar 2020 in Borth statt! (weitere Informationen dazu weiter unten)

 

Alle Bürger, die im umkreisten Gebiet wohnen, müssten im Falle eines Salzbergbaus mit Senkungen zwischen 10 - 300 cm rechnen!

 

Kartenmaterial von Tim Online - Die Karte wurde auf Basis der planerischen MItteilung von der Bürgerinitiative erstellt

 

Die Bürgerinitiative der Salzbergbauge­schädigten NRW e.V. macht auf die geplante Erweiterung des Salzbergbaus in den Bereichen Xanten/Birten/Veen und Menzelen-West/Borth/­Wallach aufmerksam. Die Firma K+S Minerals and Agriculture GmbH (vormals Esco) plant den bestehenden und bereits zeitlich über das Jahr 2025 verlängerten Rahmenbetriebsplan noch durch neue, bisher nicht vom Salzabbau betroffene Gebiete, zu erweitern. Die Ausweitung des geplanten Salzabbaus soll insgesamt zu Senkungsbereichen in der Größe von ca. 4700ha führen. Die Vorbereitungen dieses Verfahrens hat die Firma Solvay/ESCO/Cavity durch eine planerische Mitteilung eröffnet. Die Erörterung des geplanten Umfangs und der Inhalte der Umwelt­verträg­lichkeits­prüfung wurden in einem Scoping Termin am 26.11.2019 den betroffenen Kommunen und Verbänden sowie der Bürger­initiative vorgestellt.

 

Leider mussten wir als Bürgerinitiative feststellen, dass sich die betroffenen Kommunen in Alpen und Rheinberg bisher so gut wie gar nicht mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Es gab so gut wie keine Themen, die durch die Kommunen beim Eröterungstermin angesprochen wurden. Dieser Erörterungstermin war einberufen worden, um den Untersuchungsrahmen für die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für das neue Rahmenbetriebsplanverfahren zu diskutieren. Daher haben wir in einer umfassenden Stellungnahme unsere Bedenken zum Ausdruck gebracht. Die komplette Stellungsnahme finden Sie hier. Lediglich die Stadt Xanten hat ebenfalls eine Stellungnahme veröffentlicht.

 

Auch die Kommunen hätten Ihre Sorgen und Befürchtungen in dem Erörterungstermin nennen können und nicht erst im Nachgang in der Presse, wie z.B. der Alpener Bürgermeister Thomas Ahls, der in der RP vom 8. Dezember ausdrücklich darauf hinweist, "dass damit nichts an der Politik vorbei gehe. Das offizielle Planfeststellungsverfahren, das weitreichende Beteiligungsmöglichkeiten vorsehe, sei noch nicht angelaufen. Daher ist nichts geschehen, womit die Politik hätte befasst werden müssen."

Es werden große Gebiete des Stadtgebiets von Xanten, Rheinberg und Alpen von den neuen Salzabbauplänen der K+S betroffen sein. Warum zeigen die Politiker in dieser Hinsicht so wenig Engagement?

Die oben dargestellten Karten zeigen die prognostierten Senkungen im neu geplanten Abbaugebiet.

 

Was kommt auf den Bürger zu?

Es ist bisher noch nichts entschieden, aber sollte der Bergbau in diesen Gebieten kommen, so bringt das beträchtliche Veränderungen für alle betroffenen Bürger/innen mit sich, die in diesem Abbaugebiet und darüber hinaus wohnen:

  • Senkungen des Erdreiches bis zu 3 Metern!
  • Schäden an Gebäuden, Schieflage, Risse bis hin zur möglichen Zerstörung der kompletten Bausubstanz,
  • Fehlende Neutralität bei der Bewertung der Schäden. Diese erfolgt durch das Bergbauunternehmen selbst. Es gibt bisher noch keine Bereitschaft der Unternehmen, sich der Schlichtungsstelle Bergschaden NRW anzuschließen.
  • Schäden an der Infrastruktur: Abwasserkanalbrüche in den Straßen und an den Hausanschlüssen,
  • Vernässungen von Kellern und Grundstücken durch Grundwasser
  • Deutlich erhöhte Hochwassergefahren - die Abbaugebiete werden zur „BADEWANNE“ ohne Abfluss,
  • Bei einer Überschwemmungs-Katastrophe werden durch die Bodensenkung wesentlich größere Gebiete überflutet als bishser, ebenso wird die Schadenshöhe und Gefährdung der Bevölkerung wesentlich erhöht,
  • Tag und Nacht, gibt es Sprenggeräusche und leichte Erschütterungen,
  • Absenkungsauswirkungen bis zu 200 Jahre sind prognostiziert somit unvermeidbar Langzeitschäden zu erwarten,
  • Bei den  prognostizierten Absenkungszeiträumen von 200 Jahre beträgt die Haftung des Bergbauunternehmens nur 30 Jahre. Danach steht der Bürger und Grundbesitzer alleine für den Schaden gerade der durch den Bergbau entstanden ist nach der heutigen Rechtsprechung.
  • Es könnte sich eine Wertminderung Ihrer Immobilie und der Grundstücke ergeben.
  • Keine Rechtschutzversicherung bezahlt die Klagen gegen den Bergbau.

 

Gemeinsam sind wir stark!

 

Da es bisher so gut wie keine Informationen in der Öffentlichkeit zu diesen Plänen gibt, informieren wir als Bürgerinitiative in zwei Veranstaltungen über unseren Wissenstand.

Eine Informationsveranstaltung zu den neuen Gebieten und möglichen Auswirkungen des Salzbergbaus findet in Birten

am 9. Januar 2020 um 19 Uhr in der Gaststätte van Bebber, Römerstraße 8 statt.

 

Die Jahreshauptversammlung

am 27. Januar 2020 um 19:30 Uhr in der Gaststätte zur Post, Bortherstr. 213 in Borth

wird mit einem Schwerpunkt auf den neuen Abbaugebieten stattfinden.

 

Neben den Informationsveranstaltungen haben wir eine neue Rubrik auf unserer Homepage eingefügt: Neue Abbaugebiete (Xanten/Birten/Veen sowie Alpen/Borth/Menzelen). Dort finden Sie weitere Informationen zum Thema.

 

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