Der Runde Tisch Salzbergbau fand, wie bereits berichtet, am 12.04.2018 im Kreishaus in Wesel statt.

 

Die Bürgerinitiative der Salzbergbaugeschädigten NRW e. V. dankt Kreistag und Kreisverwaltung an dieser Stelle nochmals für dessen Einrichtung und Durchführung.

 

Dieses erste Treffen hatte ein breit angelegtes Themenspektrum und diente vor allem der sachlichen Information. Grundsätzlich bestand bei den Anwesenden Einigkeit darüber, dass weitere Veranstaltungen folgen sollen. Die Bürgerinitiative ist zuversichtlich, dass der Kreistag hierzu eine positive Entscheidung fällen wird und der Runde Tisch fortgeführt werden kann. 

 

In weiteren Treffen sollten dann ausgewählte Themen eingehender behandelt werden. Ziel bleibt für die Bürgerinitiative die gleichberechtigte Behandlung von Kommunen und Privatpersonen bei der Schadensregulierung und die Schaffung einer Schlichtungsstelle Salzbergbau.

 

In der Diskussionsrunde vor Ende der Veranstaltung wurde deutlich, dass die Mehrheit der  Teilnehmer des Runden Tisches, wie die Vertreter der politischen Parteien, aber auch Vertreter der betroffenen Kommunen und der Bergbehörde, die Einrichtung einer Schlichtungsstelle Salzbergbau begrüßen würden.  

 

Die Betreiberfirma esco hat, durch ihren Werkleiter Herrn Gerland, beim Runden Tisch nochmals ihre grundsätzliche Bereitschaft bekundet, einer solchen Schlichtungsstelle beizutreten, knüpft allerdings den Beitritt an Bedingungen. So muss laut Herrn Gerland auch die Solvay-Tochter Cavity zu einem Beitritt bereit sein. 

 

Die Cavity jedoch, vertreten durch ihren Geschäftsführer Herrn Maly, blieb auch beim Runden Tisch bei ihrem Nein zu einer Schlichtungsstelle Salzbergbau. 

 

Dabei könnte man nach Meinung der Bürgerinitiative vor allem mit dem Beitritt zur Schlichtungsstelle den Bewohnern der Region deutlich zeigen, dass man an langfristig guten nachbarschaftlichen Beziehungen interessiert ist.