Runder Tisch Salzbergbau
 
Nach dem erfolgreichen Start des runden Tisches am 12.04.2018 läuft momentan beim Kreis Wesel die Vorbereitung des nächsten runden Tisches. Wir als Bürgerinitiative haben unsere Ideen für die kommende Veranstaltung an den Kreis übergeben. Wir drängen nun darauf, den Termin festzulegen.
Bei diesem Termin soll die Arbeit der Schlichtungsstelle im Steinkohlebergbau betrachtet werden und ein möglicher Einstieg des Salzbergbaus in diese Schlichtungsstelle diskutiert werden.

 
Gespräche mit esco und Cavity
 
Im Nachgang des runden Tisches haben wir sowohl mit der esco also auch mit der Cavity intensive Gespräche geführt.
Wir möchten auf diesem Wege den konstruktiven Verlauf dieser Gespräche loben.
Beide Unternehmen haben ihre Bedenken in Bezug auf eine Schlichtungsstelle zum Ausdruck gebracht. Es wurde auch über Alternativvorschläge diskutiert. Diese Gespräche werden auf beidseitigen Wunsch weitergeführt.
Gerade diese Bedenken möchten wir im Rahmen der zweiten Veranstaltung des runden Tisches auflösen oder entschärfen.
 
Beweissicherungsverfahren läuft
 
Der Rechtsstreit zwischen der katholischen Kirchengemeinde in Alpen und der Cavity geht in die nächste Runde.

Die Rheinische Post berichtete in Ihrem Artikel vom 18.09. über den aktuellen Stand.
Den Link auf den Artikel finden Sie hier.
 
 
Planfeststellungsverfahren Nordgebiet


(Quelle Focus.de)
Am Montag, 02. Juli 2018, war das beantragte Planfeststellungsverfahren der LINEG „Gewässerregulierung Nordgebiet bis zum Zeitschnitt 2025“ bis in den frühen Abend hinein Thema im Kamper Hof in Rheinberg. 21 Bürgerinnen und Bürger sowie VertreterInnen der am Verfahren beteiligten Behörden und Firmen nahmen am Erörterungstermin teil.

Der Erörterungstermin diente dazu, allen im Sinne des Gesetzes Beteiligten oder Betroffenen die Möglichkeit zu geben, sich über das Verfahren zu informieren und auszutauschen. Die Teilnahme war im Verhältnis zu einer doch großen Anzahl an Einwendungen relativ gering. Dieses dürfte daraus resultieren, dass parallel ein Flurbereinigungsverfahren der Bezirksregierung Düsseldorf betrieben wird, welches die grundstücksrechtlichen Belange der Bürgerinnen und Bürger behandelt. Hier konnten bereits viele der Fragen und Bedenken im Vorfeld beantwortet bzw. ausgeräumt werden.

Mitarbeit in der Bürgerinitiative

Wir möchten heute schon auf die nächste Mitgliederversammlung hinweisen, die im Januar 2019 stattfinden wird (genauere Informationen/Einladung dazu folgen noch). Satzungsgemäß stehen 2019 die Wahl des stellv. Vorsitzenden sowie des Kassierers an. Auch bis zu vier Beiratspositionen stehen zur Wahl.

Unsere BI lebt durch das Engagement ihrer Mitglieder. Wer also Interesse an aktiver BI-Arbeit oder Fragen dazu hat, der melde sich bitte unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Vielen Dank!
 
Generalentwässerungsplanung / Überflutungsgefährdung


Bereits im Januar 2017 fand bei den Stadtwerken in Wesel eine Informationsveranstaltung zum Thema Generalentwässerungsplanung / Überflutungsgefährdung statt - wir berichteten in einem unserer Newsletter und auf unserer Homepage darüber.

In den Vorträgen "Technische Regeln für die Abwasserbeseitigung" von Dipl. Ing. Rainer Domnick und "Niederschlagsbelastung" von Dipl. Ing. Herr Czickus wurde unter anderem die Überfliegung von Büderich inklusive Laserscandaten dargestellt.

Auf Anfrage bei Bürgermeisterin Westkamp nach dem Ergebnisstand dieser Untersuchungen wurde uns nun mitgeteilt, dass die Ergebnisse in den nächsten Wochen zunächst intern den Stadtwerken vorgestellt werden sollen. Nach Bewertung und Aufarbeitung dieser Informationen soll der Aufsichtsrat im 2. Halbjahr informiert werden. Anschließend ist ein Gespräch mit der BI / uns geplant.

Wir werden Sie darüber informiert halten.
 
Sonstiges

Bürgerinitiative Gronau Epe:

Unsere befreundete Bürgerinitiative in Gronau Epe, die ebenfalls mit den Folgen des Salzabbaus zu kämpfen hat, sieht sich bei der Schadensbearbeitung mit der SGW - Salzgewinnungsgesellschaft Westfalen - ebenfalls einem Unternehmen der Solvay - konfrontiert.

Ein interessanter Bericht in den Westfälischen Nachrichten zeigt auch hier die Problematik der Schadens-Beurteilung: "Die SGW kommt für etwaige Schäden auf, beteuerte er (Anm. d. Red.: Stefan Meyer, Marktscheider bei der SGW). Doch bislang hat es ihm zufolge keine Gebäudebergschäden gegeben. Grund: Die gemessenen Bewegungen sind zu gering, als dass sie Schäden auslösen würden. Die Schieflage beträgt im extremsten Fall 0,7 Millimeter pro Meter."

Den gesamten Bericht gibt es hier: Westfälische Nachrichten

Ende des Steinkohlebergbaus:

Auf der vergangenen Sitzung des Landesverbandes Bergbaubetroffener NRW war vor allem das Ende des Steinkohlebergbaus ein großes Thema.
Unter dem Motto: "Die Kohle geht - die Schäden bleiben" wurde vor allem über die große Problematik des Grubenwassers gesprochen.
Ziel ist es, die Gefahren für das Grundwasser durch beispielsweise Salze, Schwermetalle und das Ultragift PCB und Bergschäden durch Geländehebungen soweit wie möglich zu reduzieren.

Spenden:

Da die Mitgliedschaft in unserer Bürgerinitiative kostenlos ist, sind wir weiterhin auf Ihre Spenden angewiesen:

Spendenkonto:
IBAN-Nr. DE 48354611060406441016
Volksbank Niederrhein eG
BIC: GENODED1NRH
Kontoinhaber: Bürgerinitiative der Salzbergbaugeschädigten NRW
Bitte als Verwendungszweck angeben: Spende BI Salzbergbaugeschaedigte

Die Bürgerinitiative ist gemeinnützig und stellt Spendenbescheinigungen aus. Wenden Sie sich dann bitte an unseren Kassierer (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)