Gespräch mit der Bürgermeisterin der Stadt Wesel

 

Anfang des Monats nahmen wir die Einladung der Bürgermeisterin Ulrike Westkamp an und sprachen mit ihr und weiteren Vertretern der Stadt (Kämmerer Paul-Georg Fritz, Dirk Hetkamp, Martin Prior) sowie Norbert Meesters (MdL) über die Situation am linken Rheinbogen.

Vor allem die Situation bei Starkregen stand im Fokus des Gesprächs. Dabei wurde auf die bereits von der Stadt in Auftrag gegebene Untersuchung hingewiesen. Die Stadtwerke werde innerhalb der nächsten 6 Monate eine Vermessung der Oberfläche durchführen. Es wurde vorgeschlagen, die Ergebnisse im Rahmen eines runden Tisches mit den Beteiligten zu diskutieren.

In der Gesprächsrunde wurde die Notwendigkeit einer Problemlösung gesehen. Dieses sei aber nur parteiübergreifend lösbar.

Die Gespräche sollen in regelmäßigen Intervallen wiederholt stattfinden.

 

Rückblick auf ein Jahr Bürgerinitiative

Auf der Informationsversammlung am 10.11.2015 war eine große Zahl der betroffener Bürger im Saal van Gelder in Büderich versammelt, um sich über die Entwicklung der Bodensenkung im linken Rheinbogen zu informieren. Es war gleichzeitig auch der Startschuss für die Gründung der Bürgerinitiative, die sich dann offiziell am 14.01.2016 gründete.

Sie werden sich jetzt sicher fragen, was die Bürgerinitiative in diesem Jahr erreicht hat. Dazu möchten wir Ihnen ein paar wesentliche Punkte nennen:

Der Landespolitik war es bekannt, dass es Schäden durch Salzbergbau gibt. Allerdings wurden den Aussagen der Cavity, es handele sich hierbei um Einzelfälle, zu meist Glauben geschenkt.
Erst durch unsere Aktivitäten ist das Thema Salzbergbau und die damit verbundenen Schäden auf die Tagesordnung der letzten zwei Sitzungen des Unterausschusses Bergbausicherheit NRW im Landtag gekommen.
Die inzwischen 963 Mitglieder der Bürgerinitiative belegen, dass es sich hier nicht um Einzelfälle handelt.

Auch die vielen Gespräche mit den verschiedensten Politikern haben ihren Teil dazu beigetragen, dass nun ganz anders über das Thema gedacht wird. Die Unterstützung unserer Arbeit wurde uns von allen zugesagt.

Wir versuchen, regelmäßig auch über die Medien über unsere Aktivitäten zu berichten. Bereits zwei Mal wurde in der Lokalzeit NRW im WDR über unsere Probleme und unsere Forderungen berichtet. Darüber hinaus versuchen wir, aktuelle Informationen zeitnah an Sie weiterzugeben (wie z.B. die Deichsanierung in Borth, die Kanalsanierung in Ginderich oder auch die Senken in Büderich).

Auf vier Veranstaltungen in den Ortschaften Borth, Menzelen, Ginderich und Birten haben wir unsere Arbeit den interessierten Bürgern vorgestellt und um Unterstützung geworben.

Das von uns geplante Schadenskataster wächst von Monat zu Monat. Immer mehr Bürger melden uns ihren Schaden, oder ihnen bekannte Schäden an Straßen oder öffentlichen Gebäuden. Vielen Dank dafür. Sollten Sie noch keinen Schaden gemeldet haben, können Sie dieses problemlos mit unserem Formular machen.

Wir sind bei all diesen Aktivitäten natürlich erst am Anfang unserer Arbeit. Wir versuchen, den Druck auf die Solvay und Esco verstärkt zu erhöhen, damit diese unserer Forderung nach einer Schlichtungsstelle nachgeben und dieser beitreten.
Das Thema Starkregen und die Gefahr von Überschwemmungen werden wir mit Nachdruck in der lokalen Politik verfolgen. Dabei steht neben den Schäden an Haus und Grund auch der Schaden an der Natur im Fokus.

Weiterführende Einzelheiten sind auf unserer Homepage und in den bisher veröffentlichten Newslettern dokumentiert (Newsletterarchiv).

 

Anstehende Aktivitäten

Folgende Termine wurden vereinbart:

Gespräch mit der Kreisvereinigung der FDP:
Am 7.12. werden wir unsere Probleme mit der Kreisvereinigung besprechen.

Gespräch mit der Cavity:
Wir treffen uns Mitte Dezember zu einem ersten Gespräch mit der Cavity.

Wichtiger Termin für alle Mitglieder:

Unsere Jahreshauptversammlung:
Donnerstag, den 12.01.2017 um 19:30 Uhr im Saal van Gelder, Büderich

 

Ihre Fragen an uns

 

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