Kurzübersicht über unsere heutigen Themen:

 

Informationsveranstaltung in Birten


Gut 100 interessierte Bürger nahmen die Einladung der Bürgerinitiative der Salzbergbaugeschädigten NRW an und informierten sich über die Schäden, die durch den Salzbergbau am Niederrhein entstanden sind und noch entstehen werden.

Hermann Janßen, langjähriger CDU-Ratsherr in Xanten und Beiratsmitglied der Bürgerinitiative, berichtete von den Auswirkungen des Starkregens der vergangenen Monate in Birten. Keller liefen voll und auch das Schützenhaus, in dem die Versammlung stattfand, stand unter Wasser. Die Senkungen aus dem Salzbergbau haben dabei einen entscheidenden Einfluss. „Diese Senkungstrichter laufen bei einem Starkregenereignis voll und Häuser könnten dann bis zur 1 Etage im Wasser stehen. Die Kanäle schaffen es nicht, diese Wassermassen zu entfernen. Es müssen Vorkehrungen getroffen werden, dass sofort gepumpt wird, wenn ein solches Ereignis eintritt.“
Hinzu komme die Problematik, dass es inzwischen ein Gefälle zwischen Altrhein und Rheinstrom gibt, das dazu führt, dass das zum Altrhein gepumpte Wasser nicht in den Rhein ablaufe, sondern sich stattdessen in den Winnenthaler Kanal zurück drückt.
Es gäbe darüber hinaus in der Landwirtschaft immer größere Probleme mit Weideflächen, die monatelang unter Wasser stehen.

Markus Skeide, stellvertretender Vorsitzender der Bürgerinitiative gab einen kurzen Überblick über die Aktivitäten der vergangenen Monate. Er rief alle Bürger auf, ihre Schäden der Cavity und der Bürgerinitiative zu melden. Ein Schadenskataster, welches momentan erstellt werde, soll auf die Abbaukarten und geologischen Karten gelegt werden. Es werde dann sehr schnell deutlich werden, dass der Salzbergbau ursächlich dafür verantwortlich sei.

Ihren Schaden können Sie uns auf unserer Homepage mitteilen
: Schadensmeldung

Darüber hinaus erarbeiten wir momentan ein Merkblatt, welches Ihnen Informationen zur Schadensbearbeitung geben soll. Worauf müssen Sie achten? An wen können Sie sich wenden?
Dieses Merkblatt werden wir im kommenden Monat bereitstellen.


Deichsanierung zwischen Büderich und Wallach im Jahre 2018


Die Maßnahme ist erforderlich, da der bestehende Deich hinsichtlich der Lagerungsdichte,  Deichhöhe  und  Deichgeometrie  nicht  den  heutigen  sicherheitstechnischen Anforderungen  entspricht.  Die  Kronenhöhe  ist  nicht ausreichend.  Es  sind  Bergsenkungen durch den untertägigen Salzabbau eingetreten und weitere werden zukünftig erwartet.

Die momentanen Planungen laufen und es soll im Frühjahr 2018 mit der Sanierung des Rheindeichs begonnen werden.
Auf einer Länge von etwa 4,5 Kilometern ab den Elvericher Höfen bis nach Wallach wird der Deich erhöht.

Da wir es hier mit einem Bergbausenkungsgebiet zu tun haben, wird dieses Bauvorhaben mit einer Priorität durch die Bezirksregierung in Düsseldorf verfolgt.

Der Deich wird nach der erfolgten Sanierung höher sein, da die maximale Absenkung durch den Salzbergbau bereits eingerechnet ist. Die  Linienführung  der  neuen  Hochwasserschutzanlage folgt  der  des  vorhandenen Deichs.

Nach dieser Maßnahme, die bis 2020 abgeschlossen sein soll, müssen außerdem ab der Pumpstation in Birten noch ungefähr 1,5 Kilometer rheinferner Deich erhöht werden.


Einladung durch den CDU-Stadtverband Xanten


Auf der Informationsveranstaltung in Birten wurde die Bürgerinitiative von Tanko Scholten (CDU-Ortsverbandsvorsitzender Wardt) zu Gesprächen in den CDU Stadtverband nach Xanten einladen. Die Bürgerinitiative nahm diese Einladung gerne an.
Einen Termin gibt es allerdings momentan noch nicht.


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