Wir haben viel vor!

 

Die Bürgerinitiative war im letzten Monat sehr aktiv. Wir möchten Sie heute über die vergangenen Aktivitäten informieren und einen Ausblick auf die kommenden Aktionen geben.


Vereinsgründung:


Am 14.01.2016 fand die Vereinsgründungsversammlung in der Gaststätte van Gelder in Büderich statt. Während der Versammlung wurde die Satzung einstimmig genehmigt und der Vorstand gewählt.
In den nächsten Wochen soll nun die Eintragung ins Vereinsregister erfolgen. Entsprechende Termine mit dem Notar haben bereits stattgefunden. Ein positives Signal gab es auch vom Finanzamt. Nach Erachten der verantwortlichen Mitarbeiterin beim Finanzamt seien alle Bedingungen für eine Gemeinnützigkeit erfüllt.
Sobald die Gemeinnützigkeit vorliegt, können wir Spendenquittungen ausstellen.

Mitgliedsanträge:

Direkt nach der Mitgliederversammlung wurden Mitgliedsanträge in unterschiedlichen Geschäften im Abbaugebiet ausgelegt. Sollten Sie bereits volle Seiten vorliegen haben, so geben Sie diese bei einem der Vorstandsmitglieder oder Beiräte ab. Alternativ können Sie die gescannte Liste auch an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden.


Unterstützen Sie uns!  
Machen Sie Werbung im Freundes- und Bekanntenkreis! Weisen Sie darauf hin, dass die Mitgliedschaft kostenlos ist. Es sollten sich auch alle Erwachsenen Familienmitglieder eintragen.
Laden Sie sich die Beitrittserklärung zum Ausfüllen im Download-Bereich unserer Homepage herunter.
 
Nur mit einer großen Mitgliederzahl können wir unser Ziel, nämlich eine unabhängige Schlichtungsstelle zur objektiven Schadensregulierung erreichen!.
 
Nur gemeinsam und mit einer repräsentativen Anzahl von Vereinsmitgliedern können wir unser Vereinsziel und damit die Regulierung berechtiger Ansprüche erreichen!

Hier schon einmal ein herzliches Dankeschön.


Besuch im Landtag NRW am 26.01.2016


Gudrun Zentis (Grüne), René Schneider und Norbert Meesters (beide SPD) diskutierten mit uns über die entstandenen Schäden im Abbaugebiet der ehemaligen Solvay – jetzt Esco.
Die Forderung nach einer Schiedsstelle wird von den Politiker begrüßt und auch massiv unterstützt.

Gemäß der Aussage von Frau Zentis spricht die Cavity bei den Schäden von Einzelfällen. Dieses wurde auch in dem Bericht der NRZ "Im Zweifel für den Bürger" vom 27.01.2016 deutlich. Diese Aussagen von Herrn Maly entbehren jeglicher Grundlage und beweisen seine Befangenheit gegenüber der ESCO-Interessen.


Interessant in diesem Zusammenhang ist ein Zitat von der Versammlung am 10.11.2015 in Büderich: Zitat aus der RP vom 12.11.2015:
"Alle Hände gingen hoch, als Pastor Dietmar Hesse (Alpen) von der Katholischen Kirchengemeinde St. Ulrich - wegen der Schäden an St. Peter Büderich selbst mit im Boot - fragte, wer sich vom Salzbergbau betroffen fühlt. Bei der Frage, wer gute Erfahrungen mit der Cavity-Schadensabwicklung gemacht hat, blieben alle Hände unten.“

Wir haben zum Zeitungsbericht bereits Stellung genommen. Ein ausführlicher Bericht über den Besuch im Landtag, sowie unsere Stellungnahmen zum NRZ-Artikel sollte in den nächsten Tagen in der Presse erscheinen.



Unsere weiteren Planungen:

Schadenskataster:

Um die Aussage über Einzelfälle eindrucksvoll zu widerlegen, fordern wir - auch über die Presse - alle Bewohner des Abbaugebietes auf, ihre Häuser nach Rissen oder anderen Schäden zu überprüfen und uns Fotos und eine Schadenbeschreibung zuzusenden (per email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Diese Schäden werden von der Bürgerinitiative anschließend in einem Kataster zusammengefasst und an die Politik übergeben werden.

Über dieses Kataster werden wir auch die Presse berichten lassen, sobald eine entsprechende Anzahl an Geschädigten vorliegt.

Veranstaltungen:

In den nächsten Monaten sind Podiumsdiskussionen / Informationsveranstaltungen zu den Bergschäden und der Handhabung dieser geplant. Die drei Landtagsabgeordneten haben bereits ihr Kommen für eine der Veranstaltungen angekündet. Der Termin hierzu muss allerdings noch abgestimmt werden.
Weitere Veranstaltungen sind mit Juristen und Gutachtern geplant.

Die Veranstaltungen werden wir rollierend in allen betroffenen Ortschaften - sofern entsprechende Lokalitäten vorhanden sind - durchführen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung,


Ihre Bürgerinitiative der Salzbergbaugeschädigten NRW