Reduzierung der Newsletterfrequenz

Wir haben uns entschieden, die Newsletterfrequenz zu reduzieren, sofern es keine aktuellen Themen gibt, über die wir berichten können.

Nach der Landtagswahl haben sich einige unserer Ansprechpartner geändert, so dass wir dort auch zunächst die Bildung der neuen Gremien und der Zusammensetzung im Unterausschuß Bergbausicherheit abwarten wollten.
 
Information zum Stand des Planfeststellungsverfahrens Gewässerregulierung Nordgebiet
 
Wir möchten Sie kurz über den aktuellen Stand im Planfeststellungsverfahren "Gewässerregulierung Nordgebiet" informieren:

Die Auswertung der während der Auslegung eingegangenen über 100 Einwendungen sowie der Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange ist noch im Gange. Nach erfolgter Vorprüfung durch den Kreis Wesel als Planfeststellungsbehörde und der LINEG als Vorhabenträgerin wird nach Maßgabe von § 73 Abs. 6 i. V. mit § 67 Abs. 1 VwVfG NRW ein Erörterungstermin anberaumt, zu dem sämtliche Einwender sowie die betroffenen Träger öffentlicher Belage geladen werden.

Der Erörterungstermin wird mindestens zwei Wochen vorher im Wege der öffentlichen Bekanntmachung bekanntgegeben; da insgesamt mehr als 50 Einwendungen vorliegen, wird anstelle der Einzelbenachrichtigung der Erörterungstermin öffentlich bekannt gemacht.

Sobald uns der Termin bekannt ist, werden wir diesen auf unserer Homepage veröffentlichen.

Kanalbauarbeiten Borther Straße

Ab Herbst 2018 kommt es in Borth zu Baumaßnahmen im Bereich der Borther Straße. Kanäle auf einer Länge von 4,5 Kilometer werden neu, rund 300 Häuser bekommen neue Anschlüsse und es werden Pumpanlagen und ein Regenrückhaltebecken gebaut.

Weitere Informationen im Bericht der RP vom 7. Juli diesen Jahres.
 
Deicherneuerung in Wallach

In Wallach sollen ab dem ersten Quartal 2018 werden vier Kilometer Deich erneuert werden. Lediglich 17,54 % der Kosten übernimmt der Salzbergbau. Die restlichen Kosten teilen sich das Land (80 Prozent) und der Deichverband (20 Prozent).

Auch hier wird wieder deutlich, dass der Verursacher der Senkungen sich nur minimal an den Gesamtkosten beteiligt.

Und das gerade auch mit dem Hintergrund, dass der aktuelle Betreiber, die K+S,  im 2. Quartal 2017 erneut Ihren EBIT erhöht (auf 29 Mio. €) und somit nahezu verdoppelt hat. (Presseinformation).

 

Runder Tisch Salzbergbau

Auf der öffentlichen Sitzung des Kreisausschusses vom 7. Dezember 2017 wurde nun endlich Termin für den ersten runden Tisch Salzbergbau bekanntgegeben.
Dieser findet am 12. April 2018 von 14-18 Uhr im Kreishaus der Stadt Wesel statt.

Im Vorfeld, sowie während der Sitzung hat sich unsere Bürgerinitiative massiv über die „Verzögerung“ der Einrichtung des runden Tisches beschwert.
Aufgrund von krankheitsbedingten Ausfällen und dem damit verbundenen Personalengpass, sei es zu dieser Situation gekommen, teilte die Kreisverwaltung dazu mit.
Um Sie über den Stand des runden Tisches auch zukünftig informiert zu halten, haben wir auf unserer Homepage eine neue Rubrik „Runder Tisch Salzbergbau“ eingerichtet. Dort werden wir zeitnah über Ergebnisse berichten.
 

Information zum Stand des Planfeststellungsverfahrens Gewässerregulierung Nordgebiet
 

Leider gibt es zum Planfeststellungsverfahren noch keinen Erörterungstermin.
Sobald uns der Termin bekannt ist, werden wir diesen auf unserer Homepage veröffentlichen.

Jahreshauptversammlung am Donnerstag, 18.01.2018 in Ginderich
Am Donnerstag, 18.01.2018 um 19:30 Uhr findet unsere nächste Jahreshauptversammlung im katholischen Pfarrheim, Ginderich statt. Die Einladungen werden wir in den nächsten Wochen per email an Sie versenden und außerdem in den Ortschaften aushängen.
 
 
Kanalbauarbeiten Borther Straße


Die Stadt Rheinberg informierte die Anwohner in der Montessorischule über die anstehenden Arbeiten. Baubeginn mit allen benötigen Entscheidungen könnte in der zweiten Hälfte des Jahres 2019 liegen.
Antworten wurden jedoch nicht gegeben, wie Horst Pattscheck in seinem Leserbrief zu Recht kritisierte.


Informationen aus anderen Bürgerinitiativen - Schlichtungsstelle Bergbau


Auf einer Informationsveranstaltung am 24. November in Rünthe wurde über Bergschäden und der Unterschied zu Ewigkeitslasten diskutiert.
Dabei gab es es Informationen von einem Fachmann: Gero Debusmann, einst Präsident des Oberlandesgerichts Hamm, heute Vorsitzender der Schlichtungsstelle Bergschaden in NRW.

Die RAG zeigt sich in den meisten Schlichtungverfahren kooperativ. Allerdings betonte Herr Debusmann, dass „eine Schlichtung kein Richterspruch sei.“ „Da wurde lediglich ein Konsens gefunden, mit dem beide Seiten leben können. Wenn das nicht klappt, dann hatte die Schlichtung keinen Erfolg.“

Zur Zeit liege die Regulierungssumme bei etwa 7 bis 8 Millionen Euro und die Schlichtungsstelle beschäftigte sich mit etwa 110 bis 120 Fällen.
Auch bei der RAG stellt sich die Frage, wie es weitergeht, wenn sich die Rechtsform einmal ändern sollte. In einem solchen Fall wäre der Rechtsnachfolger verpflichtet, die Schäden weiter zu beseitigen.

Achten Sie auf  Verjährungsfristen!

Ganz wichtig in diesem Zusammenhang sind die Verjährungsfristen: Für unmittelbare Schäden durch den Bergbau müsse dieser auch aufkommen, betonte Debusmann mit Blick auf das Gesetz, warnte jedoch vor geltenden Fristen. Die lägen aktuell bei drei Jahren, wenn Schaden und Schädiger bekannt seien. Wolle man die Verjährung unterbinden, müsse man einen Mahnbescheid vor Gericht erwirken oder bei der Schlichtungsstelle einen Antrag auf Schlichtung stellen. „Dann setzt die Frist aus“, erklärte Debusmann den Anwesenden.

Fällt dem Betroffenen der Schaden erst später auf, läuft die Verjährungsfrist zehn Jahre nach Auftreten des Schadens ab. „Melden Sie sich also sofort, wenn sie einen Schaden entdecken“, riet Debusmann den Hausbesitzern. „Fristen sind gefährlich, denn selbst wenn sie Recht haben sollten, bekommen sie nach Ablauf der Frist nichts mehr

Runder Tisch Salzbergbau ist gestartet
 
Am 12.04.2018 war es soweit: im Kreishaus in Wesel fand, wie bereits berichtet, der von uns seit langem angestrebte, erste Runde Tisch Salzbergbau statt.

Wir danken an dieser Stelle nochmals Kreistag und Kreisverwaltung für die Einrichtung und Durchführung dieser Veranstaltung.
Gleichzeitig möchten wir darauf hinweisen, dass der Runde Tisch selbst kein politisches Entscheidungsgremium ist, aber unserer Meinung nach eine gute Unterstützung unserer Arbeit darstellt.

Der Runde Tisch hatte einen breit gefächerten Teilnehmerkreis. Anwesend waren aus Politik und Verwaltung die Vertreter der Verwaltungsspitzen des Kreises und der betroffenen Kommunen sowie Vertreter der Kreistags-Fraktionen, die unterstützt wurden durch Landtagsmitglieder als Vertrauensperson ihrer jeweiligen Parteien. Desweitern waren Deichverband, Lineg, Bergbehörde  und die Salzbergbau-Unternehmen vertreten, und – last but not least – der LVBB und unsere Bürgerinitiative.
Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Landrat Dr. Müller die Teilnehmer und nannte als Ziel des Runden Tisches das Schaffen einer breiten Wissensbasis über die Zusammenhänge im Salzbergbau und die Versachlichung der Diskussion.
Es folgten mehrere Vorträge und eine Abschlussdiskussion im Plenum.

Als erster Referent des Runden Tisches hielt Prof. Dr. Heinz Konietzky von der Technischen Universität Freiberg einen sehr fachspezifischen Vortrag über die Auswirkungen des Steinsalzbergbaus auf die Erdoberfläche. Sein Fazit: Auswirkungen des unterirdischen Salzabbaus auf die Erdoberfläche sind nicht vermeidbar, aber beherrschbar und prognostizierbar.

Es folgte ein Vortrag von Herrn Neumann von der Bezirksregierung Arnsberg, der die rechtlichen Grundlagen des Steinsalzbergbaus zum Thema hatte.
Anschließend, nach einer kurzen Pause, gab Herr Maly von der Cavity zunächst einen kurzen Überblick über die Historie des Salzabbaus am Niederrhein und stellte danach die Vorgehensweise der Cavity im Zusammenhang mit der Regulierung von Bergschäden dar.
Wilhelm Fischer brachte die Sorgen und Ängste der Bevölkerung zum Ausdruck

Als nächster Redner war Wilhelm Fischer an der Reihe, um die Position unserer BI zu vertreten.
Sein Vortrag wurde unterstützt durch eine Power-Point-Präsentation, die zuvor im BI-Vorstand gemeinsam erarbeitet worden war.
Wilhelm Fischer brachte sehr gut unsere Sorgen bezüglich der Folgen des Bergbaus für die Region und für den Einzelnen zum Ausdruck. Er wies auf die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung des Salzbergbaus am Niederrhein hin, betonte aber auch die Verantwortung der Salzbergbaubetreiber für die Region und ihre Bewohner, vor allem im Hinblick auf die Auswirkungen des Abbaus.

Es folgte der Beitrag des Deichverbands Duisburg-Xanten, der von Deichgräf Paeßens vertreten wurde. Herr Paeßens thematisierte vor allem die notwendige Beteiligung der Salzbergbaubetreiber an den Kosten für Bau, Unterhalt und Sanierung der Deiche im Senkungsgebiet und die laufenden Verhandlungen dazu mit den Beteiligten.

Als letzter Referent trat Herr Gerland, der Werkleiter des esco-Werkes Borth, ans Mikrofon. Er stellte das Werk Borth in seiner Bedeutung als Arbeitgeber in der Region und als Lieferant eines wichtigen Rohstoffes dar, der in vielen Bereichen Verwendung findet.
 
Mehrheit für Einrichtung einer Schlichtungsstelle - auch esco wäre dabei

In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass die Mehrheit der Teilnehmer des Runden Tisches die von uns geforderte Einrichtung einer Schlichtungsstelle für den Salzbergbau befürwortet. Sogar Herr Gerland hatte in seinem Vortrag erklärt, dass die esco einer Schlichtungsstelle Salzbergbau beitreten würde, sofern gewisse Voraussetzungen erfüllt seien, zu denen vor allem der gleichzeitige Betritt der Cavity zur Schlichtungsstelle gehören würde. Einzig Herr Maly blieb auch beim Runden Tisch bei seinem Nein zur Schlichtungsstelle.

Die Teilnehmer waren sich einig, dass der Runde Tisch weitergeführt werden soll. Wir hoffen, dass der Kreistag diesem Wunsch entsprechend handelt und weitere Veranstaltungen folgen werden.

Die Fraktionen CDU, SPD, FDP, sowie Grüne des Kreistages haben bereits einen gemeinschaftlichen Antrag auf Fortführung des runden Tisches gestellt. Geplant ist momentan, dass in den kommenden Monaten die Vorbereitung durch den Kreis erfolgt und im Herbst dieses Jahres die zweite Sitzung des runden Tisches erfolgen wird.
Auch die Fraktion der Linken hat sich für die Fortführung des Runden Tisches ausgesprochen.

Wir setzen auf die Fortführung des Runden Tisches und auch weiterhin auf direkte Gespräche zwischen unserer BI und den Beteiligten auf allen Ebenen, um unsere Ziele -  die Schaffung einer Schlichtungsstelle Salzbergbau und die gleichberechtigte Behandlung von Bürgern und Kommunen bei der Regulierung von Bergschäden – zu erreichen.

Weitergehende Informationen, sowie die Links auf Zeitungsberichte finden Sie auf unser Homepage.
 
Gespräche mit Landtagsabgeordneten (Grüne, SPD)
 
In Vorbereitung auf die Veranstaltung am 12.04.2018 haben wir auch mit einigen der späteren Teilnehmer des Runden Tisches Gespräche geführt. So haben wir Frau Wibke Brems (MdL, B´90/Die Grünen) im Düsseldorfer Landtag besucht und  Herr René Schneider (MdL, SPD) war zu Gast bei einer BI-Vorstandssitzung. Diesen Gesprächen war gemeinsam, dass unsere Sorgen und Bedenken von der Politik geteilt wurden und die Einrichtung einer Schlichtungsstelle befürwortet wurde.

Weitere Gespräche mit Landtagsabgeordneten von CDU und FDP sind in Vorbereitung.
 
Gespräch mit Lineg, esco und Cavity
 
Am 26. März traf sich die Bürgerinitiative zu Gesprächen mit der Lineg, esco und Cavity in Kamp-Lintfort im Gebäude der Lineg.

Die Gespräche liefen konstruktiv und haben in Bezug auf die Wasserwirtschaft auch einige interessante Informationen geliefert. So hat uns die Lineg dargelegt, wie ihr Messnetz bezüglich der Grundwasserstände aufgebaut ist. Seit den frühen 20er Jahren des letzten Jahrhunderts werden diese Grundwasserstände regelmäßig geprüft und dokumentiert.

Das Planfeststellungsverfahren Wasserregulierung Nordgebiet wurde ebenfalls von uns angesprochen. Der Erörterungstermin steht immer noch nicht fest, soll jedoch vorraussichtlich im Juni - also nun schon mehr als 1 Jahr nach den erfolgten Eingaben - stattfinden. Sobald wir hier Näheres wissen, werden wir Sie darüber in einem kurzen Newsletter in Kenntnis setzen.
 
Neuer Abbau unter Borth?

Herr Dipl.-Ing. Olaf Schaub von der esco erläuterte uns die Gründe der durchgeführten Erkundungsmaßnahmen im Raum Borth. Mit Hilfe von Geophonen wurde dort nach Salzvorkommen gesucht.
Die esco plant in einem neuen Rahmenbetriebsplan, der 2019 beantragt wird, die Abbaumaßnahmen im Raum Borth und Alpen wieder aufzunehmen, da die Salzstöcke unter Xanten und in Richtung Norden durch tektonische Störungen nicht wirtschaftlich abbaubar seien.
Wir bleiben in dieser Sache natürlich am Ball.

Frau Antje Bräunig - Markscheiderin und verantwortlich für die Bergschadensbearbeitung bei der esco, erläuterte das Vorgehen bei der Schadensbearbeitung. Geschädigte, die im Abbaugebiet der esco wohnen und ihren Schaden melden möchten, wenden sich bitte direkt an Frau Bräunig
(Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / Telefon: 02803/48-2236).

Auch Reinhard Maly von der Cavity berichtete über die Schadensbearbeitung, die allerdings keine großartigen Neuigkeiten zu Tage brachte.

Im Nachgang des Runden Tisches haben die Bergbau-Unternehmen ihr Interesse an weiterführenden Dialogen bekundet. So haben  sowohl esco als auch Cavity zwischenzeitlich mit uns Kontakt aufgenommen, um weitere Gesprächstermine abzustimmen. Wir sind auf einem guten Weg.

 
Neue Datenschutzverordnung (DSGVO) ab dem 25. Mai 2018

Wir haben unsere Datenschutzerklärung mit Bezug auf die neue EU-Datenschutzverordnung vom 25. Mai 2018 aktualisiert.

Zeigen wir den Landespolitikern, dass es Schäden gibt!

In der kommenden Unterausschußsitzung Bergbausicherheit im Landtag am 2. März wird es auch um das Thema Salzbergbauschäden am Niederrhein gehen.
Wir wollen und müssen diese Chance nutzen, um den Landespolitikern deutlich zu machen, dass es zahlreiche Schäden in unserem Gebiet gibt und die Einrichtung einer Schlichtungsstelle Salzbergbau - entgegen der Meinung der Cavity - unbedingt erforderlich ist!

Dazu benötigen wir Ihre Hilfe!

Der Landesverband Bergbaubetroffener (LVBB) wird an der Unterausschußsitzung teilnehmen und somit die Gelegenheit haben, Stellung zu beziehen.
Ulrich Behrens, seineszeichens Vorstandsvorsitzender des LVBB, hat daher - basierend auf den Schadensmeldungen aus der Steinkohle - ein Formular erstellt, mit dem Sie in vereinfachter Form Schäden melden können, um so den Landespolitikern zu zeigen, wie groß der Bedarf an einer Schlichtungsstelle ist.

Es handelt sich dabei nicht um einen "echten Antrag" - es gibt ja derzeit noch keine Schlichtungsstelle Salzbergbau - sondern um ein Hilfsmittel, um die Forderung nach einer Schlichtungsstelle zu untermauern.

Daher ersetzt dieser Antrag nicht die Schadensmeldung beim Bergbauunternehmen! Wer Schäden beim Bergbauunternehmen melden möchte, muss dies selbst tun - und sollte es auch, weil sonst möglicherweise Ansprüche verjähren.

Unsere Bitte an Sie:
Nehmen Sie sich bitte kurz Zeit - es dauert keine 5 Minuten - und füllen Sie den Antrag aus.

Schicken Sie den Antrag bitte an die im Formular angegebene Adresse, geben Sie ihn bei einem der Vorstandsmitglieder ab oder senden Sie ihn per email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Sie helfen damit nicht nur der BI, sondern letztendlich auch sich selbst!

Vielen Dank!
 

Jahreshauptversammlung 2018
 

Wilhelm Fischer berichtete und informierte die anwesenden Mitglieder über die Aktivitäten der Bürgerinitiative der vergangenen 2 Jahre.
Die regelmäßigen Gespräche mit der Bundes-, Landes-, Kreis- und Stadtpolitik haben inzwischen dazu geführt, dass das Thema Salzbergbauschäden in den Fokus gerückt ist.
Die Einrichtung des runden Tisches „Salzbergbau“ bezeichnete er als den bisher größten Erfolg der Bürgerinitiative.

Herr Dr. Heinzgerd Schott berichtete über die durchgeführte Kassenprüfung. Er wies auf die vollständige Erfassung und Kennzeichnung aller Ein- und Ausgabebelege hin und bestätigte eine ordentliche Kassenführung.
Positiv erwähnte er, dass es außer den externen Dienstleistungen keinerlei Erstattungen von Aufwendungen durch die Vorstandsmitglieder gegeben hat. Diese Kosten sind ausnahmslos von den Vorstandsmitgliedern selbst getragen worden (wie z.B. Fahrt- und Druckkosten).
Er regte an, dass die Kampagnenfähigkeit durch Spenden sichergestellt und ausgeweitet werden sollte, um die Bürgerinitiative in der Öffentlichkeit stärker aufzustellen.

Aus diesem Grund bitten wir weiterhin um Spenden. Auch kleine Beträge helfen uns! Der Verein ist gemeinnützig und stellt Spendenbescheinigungen aus!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Nach der Entlastung des Vorstandes wurden die Neuwahlen durchgeführt:
Aus persönlichen Gründen stellte sich Wilhelm Fischer nicht mehr zur Wiederwahl, er wird der Bürgerinitiative aber als neugewählter Beirat weiterhin mit Rat und Tag zur Seite stehen.
Neuer Vorsitzender ist nun der ehemalige Schriftführer Torsten Schäfer aus Büderich. Neu gewählte Schriftführerin ist Dorothea Hohmann aus Borth.
Der neugewählte Vorstand möchte sich auf diesem Wege noch einmal recht herzlich bei Wilhelm Fischer für die gute Zusammenarbeit in den letzten 2 Jahren bedanken.

In seinem Ausblick auf 2018 konzentrierte sich der neue Vorsitzende vor allem auf den runden Tisch, der erstmalig am 12. April stattfinden wird.
Bisher hat die Bürgerinitiative allerdings nur wenig Information zum Ablauf des runden Tisches erhalten, so dass in den kommenden Wochen Gespräche mit dem Kreis erfolgen werden.
Die Vorbereitung auf den runden Tisch steht nun im Fokus der nächsten Monate.

Während der allgemeinen Diskussion zum Ende der Veranstaltung wurde noch auf ein wichtiges Thema verwiesen. Daher möchten wir den Ratschlag eines Mitglieds auch an Sie weitergeben:
Solange Versicherungen bei uns noch Elementarschäden absichern, sollte dieses auch Bestandteil der eigenen Versicherung sein.

Runder Tisch Salzbergbau
 
Nach dem erfolgreichen Start des runden Tisches am 12.04.2018 läuft momentan beim Kreis Wesel die Vorbereitung des nächsten runden Tisches. Wir als Bürgerinitiative haben unsere Ideen für die kommende Veranstaltung an den Kreis übergeben. Wir drängen nun darauf, den Termin festzulegen.
Bei diesem Termin soll die Arbeit der Schlichtungsstelle im Steinkohlebergbau betrachtet werden und ein möglicher Einstieg des Salzbergbaus in diese Schlichtungsstelle diskutiert werden.

 
Gespräche mit esco und Cavity
 
Im Nachgang des runden Tisches haben wir sowohl mit der esco also auch mit der Cavity intensive Gespräche geführt.
Wir möchten auf diesem Wege den konstruktiven Verlauf dieser Gespräche loben.
Beide Unternehmen haben ihre Bedenken in Bezug auf eine Schlichtungsstelle zum Ausdruck gebracht. Es wurde auch über Alternativvorschläge diskutiert. Diese Gespräche werden auf beidseitigen Wunsch weitergeführt.
Gerade diese Bedenken möchten wir im Rahmen der zweiten Veranstaltung des runden Tisches auflösen oder entschärfen.
 
Beweissicherungsverfahren läuft
 
Der Rechtsstreit zwischen der katholischen Kirchengemeinde in Alpen und der Cavity geht in die nächste Runde.

Die Rheinische Post berichtete in Ihrem Artikel vom 18.09. über den aktuellen Stand.
Den Link auf den Artikel finden Sie hier.
 
 
Planfeststellungsverfahren Nordgebiet


(Quelle Focus.de)
Am Montag, 02. Juli 2018, war das beantragte Planfeststellungsverfahren der LINEG „Gewässerregulierung Nordgebiet bis zum Zeitschnitt 2025“ bis in den frühen Abend hinein Thema im Kamper Hof in Rheinberg. 21 Bürgerinnen und Bürger sowie VertreterInnen der am Verfahren beteiligten Behörden und Firmen nahmen am Erörterungstermin teil.

Der Erörterungstermin diente dazu, allen im Sinne des Gesetzes Beteiligten oder Betroffenen die Möglichkeit zu geben, sich über das Verfahren zu informieren und auszutauschen. Die Teilnahme war im Verhältnis zu einer doch großen Anzahl an Einwendungen relativ gering. Dieses dürfte daraus resultieren, dass parallel ein Flurbereinigungsverfahren der Bezirksregierung Düsseldorf betrieben wird, welches die grundstücksrechtlichen Belange der Bürgerinnen und Bürger behandelt. Hier konnten bereits viele der Fragen und Bedenken im Vorfeld beantwortet bzw. ausgeräumt werden.

Mitarbeit in der Bürgerinitiative

Wir möchten heute schon auf die nächste Mitgliederversammlung hinweisen, die im Januar 2019 stattfinden wird (genauere Informationen/Einladung dazu folgen noch). Satzungsgemäß stehen 2019 die Wahl des stellv. Vorsitzenden sowie des Kassierers an. Auch bis zu vier Beiratspositionen stehen zur Wahl.

Unsere BI lebt durch das Engagement ihrer Mitglieder. Wer also Interesse an aktiver BI-Arbeit oder Fragen dazu hat, der melde sich bitte unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Vielen Dank!
 
Generalentwässerungsplanung / Überflutungsgefährdung


Bereits im Januar 2017 fand bei den Stadtwerken in Wesel eine Informationsveranstaltung zum Thema Generalentwässerungsplanung / Überflutungsgefährdung statt - wir berichteten in einem unserer Newsletter und auf unserer Homepage darüber.

In den Vorträgen "Technische Regeln für die Abwasserbeseitigung" von Dipl. Ing. Rainer Domnick und "Niederschlagsbelastung" von Dipl. Ing. Herr Czickus wurde unter anderem die Überfliegung von Büderich inklusive Laserscandaten dargestellt.

Auf Anfrage bei Bürgermeisterin Westkamp nach dem Ergebnisstand dieser Untersuchungen wurde uns nun mitgeteilt, dass die Ergebnisse in den nächsten Wochen zunächst intern den Stadtwerken vorgestellt werden sollen. Nach Bewertung und Aufarbeitung dieser Informationen soll der Aufsichtsrat im 2. Halbjahr informiert werden. Anschließend ist ein Gespräch mit der BI / uns geplant.

Wir werden Sie darüber informiert halten.
 
Sonstiges

Bürgerinitiative Gronau Epe:

Unsere befreundete Bürgerinitiative in Gronau Epe, die ebenfalls mit den Folgen des Salzabbaus zu kämpfen hat, sieht sich bei der Schadensbearbeitung mit der SGW - Salzgewinnungsgesellschaft Westfalen - ebenfalls einem Unternehmen der Solvay - konfrontiert.

Ein interessanter Bericht in den Westfälischen Nachrichten zeigt auch hier die Problematik der Schadens-Beurteilung: "Die SGW kommt für etwaige Schäden auf, beteuerte er (Anm. d. Red.: Stefan Meyer, Marktscheider bei der SGW). Doch bislang hat es ihm zufolge keine Gebäudebergschäden gegeben. Grund: Die gemessenen Bewegungen sind zu gering, als dass sie Schäden auslösen würden. Die Schieflage beträgt im extremsten Fall 0,7 Millimeter pro Meter."

Den gesamten Bericht gibt es hier: Westfälische Nachrichten

Ende des Steinkohlebergbaus:

Auf der vergangenen Sitzung des Landesverbandes Bergbaubetroffener NRW war vor allem das Ende des Steinkohlebergbaus ein großes Thema.
Unter dem Motto: "Die Kohle geht - die Schäden bleiben" wurde vor allem über die große Problematik des Grubenwassers gesprochen.
Ziel ist es, die Gefahren für das Grundwasser durch beispielsweise Salze, Schwermetalle und das Ultragift PCB und Bergschäden durch Geländehebungen soweit wie möglich zu reduzieren.

Spenden:

Da die Mitgliedschaft in unserer Bürgerinitiative kostenlos ist, sind wir weiterhin auf Ihre Spenden angewiesen:

Spendenkonto:
IBAN-Nr. DE 48354611060406441016
Volksbank Niederrhein eG
BIC: GENODED1NRH
Kontoinhaber: Bürgerinitiative der Salzbergbaugeschädigten NRW
Bitte als Verwendungszweck angeben: Spende BI Salzbergbaugeschaedigte

Die Bürgerinitiative ist gemeinnützig und stellt Spendenbescheinigungen aus. Wenden Sie sich dann bitte an unseren Kassierer (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)