Esco beantragt Verlängerung des aktuellen Rahmenbetriebsplanes

Nach Rückfrage bei der Bezirksregierung in Arnsberg wurden wir über den Antrag auf Verlängerung des aktuellen Rahmenbetriebsplanes informiert. Im Abbaugebiet unter Birten und Menzelen wird demnach in den nächsten Jahren in den Grenzen des aktuellen Rahmenbetriebsplanes u.a. weiter entlang der B57 und unter dem Fürstenberg ausgesalzt.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Artikel im Lokalkompass.

In der Rheinischen Post vom 1. November wurde folgender Bericht abgedruckt:

 

Der zweite Termin für den runden Tisch steht fest

Der Termin für die zweite Veranstaltung des runden Tisches wurde heute vom Kreis Wesel terminiert. Am Mittwoch, den 23.01.2019 wird das Thema "Schlichtungsstelle" im Vordergrund stehen. Gero Debusmann, einst Präsident des Oberlandesgerichts Hamm - heute Vorsitzender der Schlichtungsstelle Bergschaden in NRW, wird über die Schlichtungen im Bereich der Steinkohle refererieren. Unser Ziel ist es weiterhin, die beiden Bergbauunternehmen esco und Solvay (Cavity) zum Beitritt in diese Schlichtungsstelle zu bewegen.

 

Oberflächenabflußmodell - Ergebnisse werden im November vorgestellt

Bereits im Januar 2017 fand bei den Stadtwerken in Wesel eine Informationsveranstaltung zum Thema Generalentwässerungsplanung / Überflutungsgefährdung statt - wir berichteten in einem unserer Newsletter und auf unserer Homepage darüber.

In den Vorträgen "Technische Regeln für die Abwasserbeseitigung" von Dipl. Ing. Rainer Domnick und "Niederschlagsbelastung" von Dipl. Ing. Herr Czickus wurde unter anderem die Überfliegung von Büderich inklusive Laserscandaten dargestellt.

Wir sind gespannt auf die Ergebnisse dieser Untersuchungen, über die wir Mitte November informiert werden.

 

Beweissicherungsverfahren läuft

Der Rechtsstreit zwischen der katholischen Kirchengemeinde in Alpen und der Cavity geht in die nächste Runde.

Die Rheinische Post berichtete in Ihrem Artikel vom 18.09. über den aktuellen Stand.
Den Link auf den Artikel finden Sie hier.

 

Planfeststellungsverfahren Gewässerregulierung Nordgebiet: Erörterungstermin am 2. Juli 2018

(Quelle Focus.de)

Am Montag, 02. Juli 2018, war das beantragte Planfeststellungsverfahren der LINEG „Gewässerregulierung Nordgebiet bis zum Zeitschnitt 2025“ bis in den frühen Abend hinein Thema im Kamper Hof in Rheinberg. 21 Bürgerinnen und Bürger sowie VertreterInnen der am Verfahren beteiligten Behörden und Firmen nahmen am Erörterungstermin teil.


Der Erörterungstermin diente dazu, allen im Sinne des Gesetzes Beteiligten oder Betroffenen die Möglichkeit zu geben, sich über das Verfahren zu informieren und auszutauschen. Die Teilnahme war im Verhältnis zu einer doch großen Anzahl an Einwendungen relativ gering. Dieses dürfte daraus resultieren, dass parallel ein Flurbereinigungsverfahren der Bezirksregierung Düsseldorf betrieben wird, welches die grundstücksrechtlichen Belange der Bürgerinnen und Bürger behandelt. Hier konnten bereits viele der Fragen und Bedenken im Vorfeld beantwortet bzw. ausgeräumt werden.

 

Wir fordern eine Schiedsstelle und erstellen ein Schadenskataster!

 

Wie bereits in der Presse angekündigt, erarbeiten wir ein Schadenskataster. Die von der Solvay beauftragte Firma Cavity spricht auch gegenüber der Landesregierung nur von Einzelfällen.

Darüberhinaus von anderen Schadensursachen, die nicht den Salzbergbau betreffen.

 

In dem Bericht der Lokalzeit NRW vom 06.05.2016 wurden unter anderem die Probleme an den katholischen Kirchen in Büderich und Menzelen dargestellt. Den Bericht können Sie in der Rubrik "Die BI im Fernsehen" noch einmal ansehen.

 

Der Landtagsabgeordnete René Schneider (SPD) nimmt klar Stellung in dem Interview auf die Frage des WDR Redakteurs:

"Jetzt sagt die Cavity aber, wir haben bisher immer einvernehmliche Lösungen gefunden. Wir haben das ganz gut im Griff. So eine Schiedsstelle brauchen wir gar nicht. Was sagen Sie dazu?"

 

Rene Schneider: "Wenn alles einvernehmlich gelaufen wäre, gäbe es zum einen die Bürgerinitiative nicht - mit den vielen vielen Menschen, die sich da organisiert haben - ich glaube zur Gründungsveranstaltung waren mehrere hundert zugegen, die ja auch ihre Wut zum Ausdruck gebracht haben. Und wenn es wirklich alles einvernehmlich gewesen wäre, sage ich - Mensch Cavity, Ihr habt kein Risiko - kein finanzielles - dann könnt Ihr auch beitreten. Weil letzten Endes ja finanziell zum Tragen kommen für die Cavity nur solche Fälle, die auch tatsächlich vorgebracht werden bei der Schiedsstelle. Gibt es keine, kostet sie auch nichts." [...]

 

(Zum Ende des Interviews plädiert René Schneider noch einmal für die Schiedsstelle), "weil letzten Endes hinter der Cavity steht eine Solvay und die Solvay hat im vergangenen Jahr 400 Millionen Euro Gewinn gemacht und ich glaube da sollte noch genug in der Portokasse sein, um den Menschen zu ihrem Recht zu verhelfen." 

 

Auch aus unseren Gesprächen mit Bürgern wissen wir, dass viele Schäden vorhanden sind und wie Cavity damit umgeht (Zitat eines Betroffenen: "Im Treppenhausbereich und in der Wirtschaftsküche sind die Risse gut zu erkennen, und es werden immer mehr, nur die Cavity erkennt diese nicht an."). Auch der Pressebericht in der NRZ vom 26.01.2016 zeigt das dreiste Vorgehen der Cavity: "Denn in 99,5 Prozent aller gut 600 Fälle habe es in den vergangenen 25 Jahren einvernehmliche Lösungen mit den Hauseigentümern gegeben. Diese Zahl nennt Reinhard Maly, Geschäftsführer und Markscheider der Cavity GmbH mit Sitz in Rheinberg. „Wir werden im Zweifelsfall immer für den Bürger votieren“, sagt Maly. „Es sei denn, es handelt sich nicht um Bergschäden."

 

Um das zu ändern und die Gesamtheit der vielen Schäden im Abbaugebiet zu dokumentieren, erstellen wir nun ein Schadenskataster. Wir bitten Sie um Ihre Mithilfe!

 

Überprüfen Sie Ihre Gebäude und Grundstücke auf Schäden! Melden Sie uns Ihre Schäden!

Welche Schäden auftreten können zeigt das folgende Schaubild:

(vielen Dank an Herrn Immekus für die Erlaubnis zur Nutzung des Bildes auf unserer Seite)

 

Ihr Schaden wird von uns nur registriert. Der Cavity sollten Sie den Schaden zusätzlich melden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Sie haben noch keine Schäden am Haus und denken, dass Sie nicht betroffen sind?

Dann stellen Sie sich bitte nur diese eine Frage:

Wohne ich im Salzabbaugebiet der Esco bzw. im ehemaligen Abbaugebiet der Solvay?

 

SIE SIND BETROFFEN !

 

Vielleicht noch nicht heute, aber in der Zukunft!

 

Unterstützen Sie uns! Werden Sie Mitglied (Hier finden Sie den Antrag)! Die Mitgliedschaft ist kostenlos!

 

Machen Sie Werbung im Freundeskreis und Bekannten-Kreis!

Laden Sie sich die Beitrittserklärung zum Ausfüllen im Download-Bereich unserer Homepage herunter.

 

Mit einer großen Mitgliederzahl können wir die Forderung nach einer dringend notwendigen Schlichtungsstelle wesentlich stärker untermauern.

 

Nur gemeinsam und mit einer repräsentativen Anzahl von Vereinsmitgliedern können wir unser Vereinsziel und damit die Regulierung berechtiger Ansprüche erreichen!